Mittwoch, 27. Januar 2016

Monika machts wieder gut!

Wie letzte Woche schon angekündigt, möchte ich euch kurz erzählen, wie es dazu kam, dass meine Freude am Nähen wieder kam.

Manchmal braucht man einfach wenig Pause - und danach dann einen neuen Schubs.
Diesen Schubs gab mir Monika - die ich (und wahrscheinlich auch einige von euch) bereits vom "Alles Näht"-Event 2015 kenne(n).
Dort stand die gelernte Schneiderin schon mit Tipps und Tricks zur Seite - was völlig an mir vorüber ging. Ich hatte zwar im Vorfeld davon gelesen, war aber vort Ort zu sehr mit plaudern und staunen beschäftigt, um mich mit tatsächlichen Nähfragen auseinander zu setzen.

Nun ist es aber so, dass die Stoffprinzessin ein wunderbares Ladengeschäft in Wien eröffnen hat - das Schloss - und dort nebst Stoffverkauf auch Workshops veranstaltet.

Der allererste Workshop war ein (sicherlich bald legendäres) "Nähen mit Monika" und ich war dabei.

Das Thema war "Maßnehmen und Shirt nähen". An sich also nichts Außergewöhnliches, aber im Moment genau das, was ich brauche. Und der Gedanke, von einer gelernten Schneiderin maßgenommen zu werden, war zu verlockend.
Also nichts wie hin.

Wir haben also dreieinhalb Stunden gewerkt, (ab)gezeichnet, nachgemessen, optimiert.
Es war toll!

Monika nahm sich viel Zeit für unsere Spezialfragen, vor allem meine Frage, wie ich einen Abnäher in ein Shirt zeichne, das eigentlich ohne vorgesehen war, wurde zu meiner allervollsten Zufriedenheit  beantwortet und erklärt. Ich war wirklich seelig!

Und am nächsten Tag, einem herrlich entspannten Samstag wurde gleich das erste Shirt genäht.
Es war ein Basic Kurzarmshirt, mit dem ich Schnitt und Abnäher testen wollte.



Ihr seht, es ist kein raffinierter Schnitt, keine besondere Nähleistung, nicht Aufregend, aber es sitzt genauso wie ich es haben wollte. Ein voller Erfolg für mich.

Also folgte im Flow direkt das nächste Shirt, das ich heute auch trage.

Der gestreifte Stoff liegt schon einige Jahre in meinem Schrank, aber ich wusste nie so recht, was ich damit anfangen sollte...längsgestreift geht bei mir irgendwie gar nicht, quergestgreift, kann gut gehen - muss aber nicht...puh, was sollte ich damit nur machen?

Und als der Stoff so vor mir auf dem Boden lag und ich ihn hin und her schob und drehte, kam mir die Idee mit dem vorne spitz zulaufenden Muster.


Um dem Pyjamalook zu entgehen, habe ich die Rückseite und den Oberteil der Ärmel uni dunkelblau gehalten und auch einen dunkelblauen Ausschnitt genäht.



Den quergestreiften Bündchen konnte ich dann aber nicht wiederstehen.

Und aus dem Resten ist auch noch ein schnelles Haarband entstanden. Aber ich kann mich nicht entscheiden, ob das nicht too much ist. Was meint ihr?




Ich bin im Moment leider ein wenig krank und blass, aber nachdem auch das zum Leben und zum Alltag dazugehört, zeige ich mich heute auch mal so.

Mein nächster Workshop mit Monika ist schon geplant - es wird eine Bluse genäht. Ich bin schon sehr gespannt :)


Verlinkt: CiA - Create in Austria, mmm - me made mittwoch

Kommentare:

  1. Also ich bin ganz gerührt über deine Zeilen ������ es freut mich das es dir gefallen hat. Und das du davon wirklich profitiert hast. Weiter so schöne Sachen nähen Jenny��

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    1. Und wie es mir gefallen hat. Also habe ich DIR zu danken :) Freu mich schon auf den nächsten Workshop!

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  2. Gerade das zweite, gestreifte Shirt finde ich großartig. Ich finde weniger ist oft mehr und lieber ein schlichtes Shirt nähen, das einen aber wirklich glücklich macht als unzählige Schrankleichen. Ich wünsche dir weiter einen guten Nähflow!
    Liebe Grüße, Lena

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    1. Dankeschön! Ja, die schlichten Teile bewähren sich im Alltag auch meistens mehr als die besonders Extravaganten... :) Lieben Gruß, Jenny

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  3. Das Streifenshirt ist schön geworden! Die Linienführung ist hübsch und auch die Kombination mit dem unifarbenen Stoff. Das Haarband finde ich übrigens wirklich einen Tick zu viel. Zu einem uni Oberteil würde es mir besser gefallen. Nur, weil du gefragt hast...

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    1. Danke für deine Meinung, die hilft mir sehr! Ich glaube auch, ich werde das Outfit mal mit und mal ohne Haarband tragen. Und das Haarband selbst durchaus zu anderen Shirts kombinieren. Das ist das Schöne am Selbernähen - man kann, wie man will :) Alles Liebe, Jenny

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  4. Mir gefallen deine beiden shirt sehr gut.det streifenverlaif ist dir ja raffiniert gelungen.
    Alles Liebe Claudia

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    1. Danke! Die Streifen haben mich ordentlich schwitzen lassen ;), LG Jenny

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  5. oh wie toll - muß ich gleich googeln, wie es mit weiteren Workshops aussieht :-)
    die streifenkombi ist echt toll - Haarband dazu absolut nicht to much!
    glg andrea

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    1. Oh ja, ab in den nächsten Workshop, das macht wirklich Spaß. Im Moment werden ganz unterschiedliche Themen angeboten, ich glaub, da ist für jeden was dabei. Und danke für's Kompliment! Ich geh gleich mal weitertüffteln. LG, Jenny

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  6. Nix Pyjama-Look! Sehr feines Teil und wie perfekt die Streifen vorn aufeinander treffen - Respekt.
    LG, Ina

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    1. Dankeeee! Ja, war auch kaum Arbeit...das mit den Streifen..*puh*.. ;) LG, Jenny

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  7. Das sitzt wirklich toll an dir. Und die Streifen hast du auch super hinbekommen. Mir gefällt die ganze Kombi.
    Lg Iris

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    1. Dankeschön Iris, freut mich sehr zu lesen. Da wird gleich das nächste geplant. :) Alles Liebe, Jenny

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  8. Sehr schön - ein guter T-Shirt Schnitt gehört in jeden Haushalt. Wenn sonst nichts geht kann man den immer nähen :-)
    Gute Besserung!
    Liebe Grüße Steffi

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    1. Hi Steffi! Ja, das stimmt, wenn gar nix geht, T-Shirt geht immer. Vorausgesetzt man hat einen Schnitt, der ga-ran-tiert klappt. :) Und danke, Krankenstand ist überstanden, jetzt geht es wieder bergauf. LG, Jenny

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  9. Das sieht wirklich hübsch aus, steht dir ausgezeichnet. Gute Besserung! LG Claudia

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    1. Dankeschön - für Kompliment und Genesungswünsche. Bin schon wieder wohlauf und nähfreudig :) LG Jenny

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  10. Das Umsetzen des Gelernten ist dir ganz großartig gelungen - vor allem das Streifenshirt ist genial. Ich wünsch dir gute Besserung und freu auf die Ergebnisse des nächsten Workshops (und bin ein bisserl traurig, dass Wien soooo weit weg ist)
    LG Birgit

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