Mittwoch, 11. Mai 2016

Gaming tonight?

Wir sind hier daheim ja bekennende Spieler.
Tabeltops, Dungeon Crawler, Karten und Würfel - von allem ein bisschen.
Daher war für mich auch ziemlich bald klar, dass ich ein Spiele-Motiv aus dem Plotter jagen möchte.

Ruckzuck war - wieder einmal - ein Feldermausshirt aus einem ganz weich fallenden violettem Jersey gezaubert und es konnte losgehen mit dem mehrfarbigen Pressen. Ganz schön spannend.



Wie man sieht, kämpfe ich noch ein wenig mit den Kameraeinstellungen, der Schärfe und der Beleuchtung, aber das wird schon noch werden. Hilfe und Equiptment ist unterwegs.



Das Plotten und Pressen hat sehr gut funktioniert, ich war überrascht.

Allerdings würde ich nächstes Mal die unterste, rote Fläche nicht vollflächig verwenden, sondern nur einen breiten Rand ausschneiden. Jetzt sind die zwei vollflächigen Schichten (rot und weiß) schon sehr steif und störrisch - so übereinander geklebt. Aber man lernt ja immer was dazu bei solchen Experimenten. Also ich zumindest...



Für jene, die mich schon länger kennen oder lesen: ja, ich war beim Frisör. Ich wollte es kurz und fluffig.
Tadaaa. Fluffig.
Ein bisserl ungewohnt ist es noch, aber ich beginne, mich damit wohl zu füheln.



Und der Vollständigkeit halber auch noch von hinten. Ein bisserl nackt, was meint ihr? Da hätte doch noch ein Motiv Platz...


Auf zur Game Night!!




Schnitt: Feldermausshirt, selbstgezeichnet
Motiv: Silhouettestore
Folien: Ernas Enkelin
Stoff: Komolka Wien
Verlinkt bei: CiA-Create in Austria, MMM - MeMadeMittwoch

Puh, bis man da alles Notwendige angegeben hat, dauert es ja ordentlich lange.

Dienstag, 10. Mai 2016

Penguin Love

Ich hatte euch ja schon einmal von meiner Näh- und Backkooperation mit Christina erzählt, die uns vorsichtige Einblicke in die Hobbywelt des jeweilig anderen gewährt.
Wobei "Hobby" bei Christina ja nicht stimmt, da sie ihr Hobby samt Meisterkonditor-Ausbildung zum Beruf gemacht hat und in ihrem frisch gegründeten "Mehlspeis-Labor" Torten und Süßes aller Art zaubert.

Sie war auch diejenige, die vor genau einem Jahr die besten Pinguin Cakepops zu unserer Hochzeit gebacken und gebastelt hat. Ja, es sollten unbedingt Pinguine sein :) 65 Stück davon bitte...

Und da es am letzen Wochenende unseren allerersten Hochzeitstag zu feiern galt, wollte ich es selbst auch einmal versuchen und zum Hochzeitstagsfrühstück Pinguin Cakepops kredenzen.

Folglich haben wir 2 tage davor Christinas Küche mit Farben und Massen verunstaltet und ich wurde geduldig in die Schule des Wutzelns und Tunkens eingeführt.



Man beachte hier bitte die Vielfalt der Körperformen...das soll so...
Okay, die richtig perfekten Runden, die hat Christina gewutzelt...Übung macht halt den Meister..

Als Tipp für die richtige Präsentation bei Tisch hat mir die Meisterkonditorin geraten, das Glas zur Hälfte mit Zucker zu füllen. So haben die Stiele guten Halt und das Glas steht sicher.
Zucker...hab ich keinen daheim...und auch Mehl oder Gries fehlt mir...also habe ich das Glas mit etwas gefüllt, das wir in rauen Mengen zu Hause haben. Würfel.



Stand auch sehr sicher...

Und auch die Handvoll anders verzierten Cakepops (damit beim Tunken keine Langeweile aufkam), wurde sehr stilvoll dargeboten.



In einem Glas gefüllt mit Knöpfen. Gibt es hier ja auch genug... :)



Insgesamt haben sowohl Wutzeln und Tunken als dann auch Präsentieren und Verkosten mächtig viel Spaß gemacht.

Danke an Christina für die guten Ratschläge und das Zur-Seite stehen und danke an meinen Mann, der auch die schielenden Pinguine mit den seltsamen Tunknasen an unvorteilhaften Stellen mit Liebe und ohne eine Miene zu verziehen, verputzt hat.

Mahlzeit allerseits!

Verlinkt bei: Creadienstag, CiA - Create in Austria
Rezept: Mehlspeislabor

Mittwoch, 4. Mai 2016

Auf ein Wort...

Nachdem ihr in den letzten Tagen einen Blick in mein neues Nähreich und auf meine bunten Lichtschalter werfen konntet, zeige ich euch heute mein neues Lieblingsshirt.


Eigentlich ist es noch ein bisschen zu früh dafür, denn so richtig gemütlich wird es erst im Sommer werden, wenn es warm genug ist, um luftig und kurzärmelig rumzulaufen. Aber da ich ja nicht warten kann, trage ich es im Moment noch mit dünnem Rolli darunter.

Der Stoff lag schon lange bei mir rum, aber da die Streifen und Buchstaben eigentlich quer verlaufen, konnte ich nicht so viel damit anfangen.
Erst am Wochenende kam mir die Idee, das Shirt shräg zu nähen und - tadaa - prompt hat es zwischen uns gefunkt.



Die Rückseite ist ähnlich, aber doch ein bisschen anders. So kann ich das Shirt einfach umdrehen und habe zwei Looks.



Und als besonderes Highlight habe ich auch hier den Plotter und die Transferpresse zum Einsatz gebracht und verschiedene Zitate zum Thema "schreiben" mit kupferfarbener Folie über das Shirt verteilt.
Das war teilweise gaaaanz schön kleinteilig. Und ein paar i-Punkte habe ich verloren, aber was soll's...es lebe die Imperfektion :)




So, ich glaube, das war es dann für diese Woche.
Ich genieße ab heute ein paar freie Tage (vielleicht näh ich ja was...) und wünsch euch auch ganz viel Erholung und Sonnenschein.

Schnitt: Fledermausshirt, selbst gezeichnet
Stoff: geschenkt
Flexfolie: Ernas Enkelin
Verlinkt bei: CiA - CreateInAustria, MeMadeMittwoch

Dienstag, 3. Mai 2016

Orientierungshilfen


Man kommt ja auf so allerhand drauf, wenn man ein neues Domizil bezieht und dann beginnt, sich darin einzuleben. So auch in unserem Fall.
 
Eine unserer ersten Erkenntnisse war, dass wir täglich zigmal orientierungslos irgendwelche Lichtschalter betätigten, immer mit einer 50/50 Chance, den richtigen Raum zu beleuchten. Das komtm daher, dass bei fast jeder Tür zwei Lichtschalter übereinander montiert sind, die scheibar bar jeder Vernunft verkabelt sind.
Einer der Schalter lässt das Licht in dem Raum erstrahlen, in dem sich der Schaltende und auch der Schalter befinden - der andere das im nächsten Raum. Es steht aber keinerlei Logik dahinter, was der obere oder der untere jeweils steuert.
Also habe ich den Schneidplotter angeworfen, hübsche Vinylfolie bei Tina in Graz geordert und Symbole gezeichnet, die nun - zumindest für uns - keine Zweifel mehr offen lassen.

So haben wir jetzt endlich Schlafzimmer und Wohnzimmer eindeutig getrennt...


...und auch Vorzimmer und Wohnzimmer 
(der Schalter fürs Vorzimmer kommt tatsächlich ganze dreimal vor...)


...zum Beispiel hier auch noch mal, 
zwischen Durchgangszimmer und Vorzimmer...


Das Atelier hat besondere Symbole erhalten, weil ja dort meine Nähmaschinen UND die Malutensilien meines Mannes wohnen.


Küche und WC haben zwar jeweils nur einen Schalter, dürfen aber auch mitspielen beim lustigen Redesignen :)



Als meine Eltern unsere Orientierungshilfen gesehen haben, haben sie sich prompt auch welche für ihr Büro gewünscht. Stilecht mit Golfbag im Abstellraum ;)


Die Beklebungen sind immer im Negativ erstellt, das heißt, nur die farbige Fläche besteht aus der selbstklebenden Folie, die weißen Bereiche sind ausgeschnitten. Das war bei manchen Teilen ganz schöne Fitzelarbeit (z.B. bei der Perforierung des Toilettenpapiers), aber ich finde, es hat sich gelohnt!


Diesen bunten Beitrag schicke ich heute seit langem wieder einmal zum Creadienstag und auch bei CiA - Create in Austria darf ich endlich wieder mitmachen. Ich hatte schon Entzugserscheinungen...

Motive: selbst erstellt
Folien: Ernas Enkelin aka Tina Schreiner / Graz
Verlinkt bei: CiA - Create in Austria, Creadienstag

Montag, 2. Mai 2016

Home, sweet Home!

Guten Morgen, ihr Lieben,

wie versprochen gibt es heute Bilder, Bilder und Bilder von meinem neuen Reich. 

Und schon geht's los:

Beginnen wir gleich mal ganz links und schauen, wie weit wir kommen :)


Mein Stickeck, das eigentlich kein Eck mehr ist, sonder der Anfang meiner "Nähstrecke". Farblich sortiert...ihr denkt, nerdiger geht es nicht? Wartet ab! :)



Der Stoff- und Zubehörschrank mit dem unverzichtbaren "Wie sieht das Teil an mir aus?"-Spiegel. Zweieinhalb Meter Glückseeligkeit.



Die Nähbibliothek mit Entspannungssessel, der für ruhige Nerven sorgen soll, wenn ich mal kilometerlange Nähte auftrennen muss (was ja quasi niiieee vorkommt).



Weiter geht es mit dem Arbeitstisch, der meine Maschinchen behergt. Und seht ihr es? Ich hab mein eigenes Fenster! Ganz allein meins. Juhuu, ein Fenster. (Merkt man, dass ich ein klein wenig auf Licht-Entzug war...?)



Hier noch mal super-nerdy mein vinyl-beklebter Zubehör-Container...



...die linke Lockwand und ...



...die rechte Lochwand samt 200-Garnrollen-Schatulle.
Nach dem Aufhängen hab ich festgestellt, dass es bei mir daheim dezent aussieht wie im Nähmaschinenzubehörgeschäft.

Und wenn mir nach ganz großem Luxus ist, baue ich mir in der Mitte des Zimmers die Bastelinstel auf, die aus zwei ausziehbaren Tischen besteht. Da hab ich dann zwischen 90x100 und 180x100cm Platz zum Schneiden, Basteln, Plotten und Pressen.


So, das war er auch schon, unser gemeinsamer virtueller Rundgang durch mein Atelier.
Ich spüre, dass hier in nächster Zeit ganz viele wunderbare Werke entstehen werden.
Ich hoffe, ihr seid dann mit dabei.

Verlinkt bei: Meine Machtzentrale von contadina's way